21 Juli 2016

Hospira und AB, Kraft-Wärmekopplung als Beitrag zur Effizienz in der Pharmaindustrie

Hospira, ein der Pfizer-Gruppe angehörendes und weltweit in der Produktion, Verarbeitung und im Vertrieb von Produkten zur Gesundheitsvorsorge führendes Unternehmen sieht nach vorne in die Zukunft und zeigt starkes Engagement – das nicht nur in Bezug auf die Gesundheit und das Wohlergehen der gesamten Bevölkerungsgemeinschaft, sondern auch in Bezug auf die Verbesserung der Leistungen hinsichtlich Effizienz, Umfeld, Gesundheit und Sicherheit in den eigenen Werken. Aus diesem Grund hat sich Hospira angesichts des hohen, in den Produktionsprozessen erforderlichen Strom- und Wärmeverbrauchs und um die Verwendung von fossilen Energiequellen zu rationalisieren an AB, das führende Unternehmen des Sektors gewandt und eine Kraft-Wärmekopplungsanlage im Produktionswerk in Liscate (MI) errichten lassen.
Der Betrieb der Anlage von Liscate ist auf die Produktion von Arzneimitteln zur Injektion und von biosimilaren Arzneimitteln sowie Infusionssets und -pumpen ausgerichtet. Die Anlage, ein mit Erdgas gespeister ECOMAX® 20 HE, ist eine modulare Containerlösung mit einer Gesamtnennleistung bei voller Last von 2004 kW und einer eingebrachten Gesamtwärmeleistung von di 4477 kW. Der von der neuen Anlage erzeugte Strom wird vollkommen zur Deckung des Energiebedarfs des Komplexes verwendet. Auch die erzeugte Wärmeenergie wird in Form von Warmwasser mit 85 °C und gesättigtem Dampf mit 8 bar vollkommen zur Energieversorgung des Komplexes verwendet. Der Betrieb der Einheit entspricht circa 8340h/Jahr. Auf dem Abgaskreislauf wurde ein Rauchrohr-Abgas-Wärmetauscher installiert, um Dampf zu erzeugen, der vom Unternehmen für eigene Produktionszwecke verwendet wird. Die neue Anlage ermöglicht eine große Einsparung von Tonnen an CO2-Emissionen in die Atmosphäre.
Die Anlage kann als „Kraft-Wärmekopplungsanlage mit hohem Wirkungsgrad” (CAR) betrachtet werden, da sie das Erreichen einer Primärenergieersparnis (PES) von mindestens 10% im Vergleich zur getrennten Produktion ermöglicht. Sie wurde so geplant, dass sie die Emissionsgrenzen für Gasmotoren restlos einhält.

Pressemitteilung