FAQ

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Was ist die Kraft-Wärme-Kopplung?

KWK ist die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme durch den maximalen Einsatz von Primärenergie (Erdgas oder Biogas) durch Systeme, die maximale Energieeffizienz gewährleisten und nicht die Umwelt verschmutzen, sondern sogar die Wärme die durch den Verbrennungsmotor (oder die Turbine) wiedergewinnen.
Erzeugung von Strom durch eine KWK-Anlage ist ein Vorteil gegenüber dem Kauf aus dem Netz, außerdem erlaubt sie die Nutzung der Wärme aus dem Prozess der Abkühlung des Motors: das warme Wasser kann direkt dem Produktionskreislauf zugeführt werden, um die Räume zu heizen, während die hohe Wärme der Abgase verwendet werden kann, um Dampf oder Heißwasser zu erhalten, diathermisches Öl oder für andere Zwecke.
KWK reduziert die Energiekosten bis zu 30% und verbessert das Image der Unternehmen, sie träg auch zum Erreichen eines nachhaltigen Systems bei, im Einklang mit den europäischen und nationalen Vorschriften und mit den globalen Zielen des Umweltschutzes.

Was ist Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung?

Wir definieren die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung als eine Variante der Kraft-Wärme-Kopplung, bei der man die Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie zusammensetzt mit der Erzeugung von Kälteenergie, das heißt, dass ein Teil des heißen Wassers und der vom Motor erzeugten Abgase (oder des durch die Rauchgase anfallenden Wasserdampfes) aufgenommen wird, um kaltes Wasser in der gewünschten Temperatur zu erhalten.
Die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung ermöglicht es, das gesamte Potenzial der produzierte Energie zu nutzen, indem das kalte Wasser sowohl für industrielle Prozesse, als auch für die Konditionierungsanlagen verwendet wird.

Was ist Erdgas oder Methangas?

Primärenergieträger, vor allem aus fossilen Quellen. Erdgas ist ein brennbares Gemisch aus gasförmigen Stoffen (bestehend aus Kohlenwasserstoffen und nicht-Kohlenwasserstoffen). Die zur Familie der Kohlenwasserstoffe gehörenden Gase sind Methan, Ethan, Propan und Butan, während die aus nicht Kohlenwasserstoffe gebildeten hauptsächlich Kohlendioxid, Stickoxide und Schwefeloxide sind. Erdgas ist in Vorratsbehälter angesammelt, das heißt, in eingeschränkten Mengen im Untergrund, wo die porösen Gesteine und die darüberliegenden undurchlässigen Gesteine eine spezielle Konformation einnehmen, die “Falle” gennant wird, die dem Gas verhindert, an die Oberfläche zu entweichen.

Was erkennt man aus dem Vergleich von einem Zentralsystem mit einem KWK-System?

Die KWK, (Kraft-Wärme-Kopplung) ist die gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Erzeugung von zwei verschiedenen Energieformen, mechanische und thermische, ausgehend von einem einzelnem Primärenergieträger und mit einem einzigem integrierten System durchgeführt. Die KWK-Systeme bestehen meist aus einem Hauptmotor, einen Generator, ein System zur Rückgewinnung von Wärme und elektrischen Verbindungen konzentriert in einem einzigen integrierten System. Das Prinzip, auf dem die KWK basiert, ist, während der Produktionsphase der elektrischen Energie, die in der Regel verlorene erzeugte Wärme zurückzugewinnen, und sie erneut zu verwenden, um Wärmeenergie zu erzeugen. So muss die KWK als Systemlösung zur Erhöhung der Effizienz der Energieerzeugung in Betracht gezogen werden.

Welche sind die Hauptvorteile der KWK?

Hier sind einige der Vorteile der Verwendung von KWK:
– Steigerung der Effizienz bei der Energieumwandlung;
– Reduzierung der Schadstoffemissionen, insbesondere von Treibhausgasen wie Kohlendioxid;
– Attraktive Amortisationszeiten dank Rechtsvorschriften, die Steuerbefreiungen für das als Input verwendete Gas vorsehen.
– Sie fördert die Dezentralisierung der Energieproduktion, die Vermeidung der unvermeidlichen Verluste durch Transport über lange Strecken;
– Sie ermöglicht die strategische Abdeckung des Strombedarfs, und sichert die Benutzer vor jedem möglichen black-out des Netzes;
– Sie ist ein wirksames Instrument zur Förderung und Unterstützung der Liberalisierung des Energiemarktes.

Was sind die wichtigsten ökologischen Vorteile der KWK?

KWK-Anlagen ermöglichen eine signifikante Reduktion der Treibhausgase, insbesondere entspricht jede produzierte kWh in einer mit Erdgas betriebenen KWK-Anlage eine Einsparung von 450 g CO2 in der Atmosphäre im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und thermischer Energie, das entspricht einem Rückgang von 43% des Kohlendioxids. Auch die Reduzierung der Partikel, NOx und SOx helfen der Milderung der Umweltbelastung.

Kann die KWK das Wirtschaftswachstum fördern?

Einer der Nachteile von KWK-Anlagen ist die Notwendigkeit von Großinvestitionen. Doch nach der Überprüfung der Vorteile, sind sie ohne Zweifel eine neue Arbeitsquelle, sodass auch die Konsolidierung bestimmter innovativer Berufsprofile möglich sind. Darüber hinaus wird die KWK und ihre intrinsische Berufung der lokalen Energieproduktion immer mehr zu einer große Unterstüzung des Wachstums der lokalen Wirtschaft.

Wo können echte Einsparungen durch KWK in der Industrie erreicht werden?

Ein maximaler Prozentsatz kann bei etwa 30% beziffert werden, mit einer denkbaren Amortisation die von 2 bis 4 Jahren läuft. Diese Leistungswerte müssen im Zusammenhang mit drei Variablen berücksichtigt werden: Größe der Anlage, effektive Wärmerückgewinnung und Betriebsstunden pro Jahr. Die Wahl des Technologie-Partners ist daher entscheidend für den Erfolg des Projekts. Machbarkeitsstudie, Produktqualität und Effizienz der Instandhaltung sind die Grundzutaten für Energieeffizienz und damit für Einsparungen.

Welche sind die erforderlichen Baugenehmigungen für eine mit Erdgas betriebene KWK-Anlage?

Das Verwaltungsverfahren die zu befolgen sind, um die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten, sind aus den folgenden Verfahren zusammengesetzt:
Praxis PROVINZ: braucht man, um die Hauptgenehmigung für den Bau und Betrieb der Anlage zu erhalten; der Antrag könnte nach etwa 6-8 Monate nach Antragsstellung fertiggestellt werden.
Praxis ENELermöglicht den Abschluss des Vertrags der Verbindung zum Netz für die Stromerzeugung; Diese Praxis sollte in ca. 2-3 Monaten abgeschlossen sein.
Praxis VVFF (Feuerwehr): es wird die Stellungnahme über die Vereinbarkeit der Anlagenplanung von der Feuerwehr gebraucht.
Praxis UTF (Technisches Büro der Finanzen): wird gebraucht, um eine gültige Lizenz als Elektroproduktionswerkstatt zu bekommen; Es muss während der Installationsphase der Maschine durchgeführt werden und muss vor der Prüfung der Anlage abgeschlossen sein.
DIA (Anmeldung des Betriebs): Praxis für die Beschaffung von Genehmigungen und Baugenehmigungen.

LWelche Förderungen gibt es für die aus fossilen Quellen (Methangas) betriebenen KWK Anlagen?

Weiße Zertifikate, oder besser Energieeffizienz-Zertifikate (TEE) sind ein Anreiz für die Installation von effizienten Technologien und Systeme.
Ein Zertifikat entspricht einer Einsparung von einer equivalenten Tonne an Öl. Sie bestehen aus gekaufbaren und wiederverkaufbaren Titeln, deren Wert dem Marktverlauf entsprechen. Sie werden von der Elektrizitätsmarktbetreiber (GME) nach einer Überprüfung von erzielten Energieeinsparungen ausgegeben, beispielsweise durch den Einbau eines KKW-Moduls mit Verbrennungsmotor, im Vergleich zu den traditionellen Systemen der Stromerzeugung (Italienische Elektroflotte) und der Erezeugung von thermischer Energie.
Weiße Zertifikate decken drei Arten von Eingriffen:
1. Stromeinsparungen;
2. Einsparungen von Erdgas;
3. Einsparungen von anderen Brennstoffen.

Benötigt eine KWK-Anlage viel Wartung und Pflege?

Das Thema Wartung ist von entscheidender Bedeutung bei der Wahl einer KWK-Anlage. Wir können ein konkretes Beispiel geben, unter der Annahme einer Anlage in einem Unternehmen das mit 3 Schichten an Wochentagen und für 11 Monate im Jahr arbeitet.
Nun stellen wir uns vor, wie viele km der Motor eines Fahrzeugs, das konstant auf 60 km / h für 5 Tage pro Woche über 48 Wochen reisen würde, zurücklegt. Das wären immerhin 345.600 km im Jahr.
Wir können gut verstehen, dass der Wartungsdiens entscheidend ist bei der Auswahl eines Lieferanten, vor allem, wenn mann die Kosten für Ausfallzeiten als entgangenen Gewinn betrachtet. In einer Anlage, die 1000 kW produziert, kann bei den aktuellen Durchschnittspreisen der Energie eine Einsparung von fast 1.500 € / Tag kalkuliert werden.

Ich bin ein Energiemanager eines Unternehmens mit zwei Produktionsstätten, eine in Norditalien und eine im Süden. Wenn ich eine KWK-Anlage in der ersten installieren würde und diese eine Erzeugung von Strom über den spezifischen Bedarf hinaus produzieren würde, könnt ich dann diese Energie verwenden, um die Bedürfnisse des anderen Unternehmens zu unterstützen?

Angesichts der Schwierigkeiten bei der Verwaltung von „überschüssigen“ Strom am Ort, an dem die KWK Anlage installiert worden wäre und aufgrund der Tatsache, dass der Transport der Energie in ein anderes Werk mit anderen Kosten belastet wäre, wie: die Komponenten des Transports, Versand und Messung, bis zu dem Gebührensystem und in der Erwägung, dass der Stromentzug unbedingt mit der Einspeisung übereinstimmen muss, ist es bequemer, eine Vereinbarung mit einem Händler zu treffen oder ihn an der GSE (Energy Services Manager) weiterzugeben, die verpflichtet ist, die überschüssige Energie aus der KWK-Anlage zu Festpreisen abzunehmen.

Ist das gesamte Erdgas für die KWK steuerfrei? Muss ich einen eigenen Eingangszähler installieren?

Nein, nicht der ganze Erdgas ist steuerfrei . Das UTF (Technisches Büro für Finanzen) bezieht sich auf den elektrischen Energiezähler, der an den Generatorklemmen positioniert ist, um die Gasmenge, die nicht besteuert wird, zu messen. Die Berechnung des Verbrauchs von 0,25 mc / kW wird in der regel angenommen. Im Grunde wird der elektrische Wirkungsgrad des Systems belohnt.

Beim Produktionsprozess meiner Firma besteht die Notwendigkeit, kaltes Wasser von 6/7 ° zu verwenden. Für andere Phasen ist eine Kühltemperatur mit Werten nahe 0 Grad erforderlich. Ist es mit der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung möglich, auf solche Temperaturen zu bekommen?

Hinsichtlich der thermischen Stufe der 7 ° ist es möglich, durch die Verwendung eines Lithiumbromid Absorbers; zur Erfüllung des zweiten Bedürfnisses wäre stattdessen die Verwendung eines Ammoniak Absorbers möglich. Diese Lösung muss in Anbetracht der Komplexität und der Anwendungskosten sehr sorgfältig überprüft werden. Andere Arten von Absorbern sind gerade auf den Markt gekommen und erreichen Zwischentemperaturen zwischen 7 ° und 0 ° C. Diese Technologien sollten aber noch besser untersucht werden.

Ich habe eine Firma, die einen dynamischen Lackiertunnel bei 140 ° hat, in dem die Luft kontinuierlich mit Dampf ohne Wärmerückgewinnung erwärmt wird: wie könnte ich das Wasser aus einer KWK-Anlage nutzen ?

Da die Luft immer erneuert wird und von außen ohne thermische Einziehungen gesammelt wird, könnte man denken, die Luft durch eine Batterie Luft / Wasser von Umgebungstemperatur bis zu der maximalen Steigung aufgrund der gleichen Menge vorzuwärmen. Der von der Anlage durch die Abgase erzeugte Dampf würde den durch die Stromkessel hergestellten Dampf ergänzen / ersetzen.

Ich habe eine Firma, die in 2 Schichten arbeitet und die eine sehr große Menge an Dampf verliert : kann ich an eine Turbinenanlage denken ?

Auch wenn die Gasturbine eine sehr große Dampfproduktion hat, denke ich, dass sie nicht zu Ihrem Fall passt, da die beiden Arbeitsschichten (+ – 15 h / Tag) nicht wirklich zu einer KWK-Anlage mit Gasturbine passen. Die Turbine ist eine Maschine, die für einem kontinuierlichen Arbeitsgang geeignet ist: der Start und Stop ist in der Tat nicht für diese Maschinen geeignet, sodass die Pflegeintervalle kürzer werden würden.
Bei seinen Bedingungen und bei einer täglichen Abschaltung der Anlage denke ich, dass eher eine Anlage mit Verbrennungsmotor, die weniger empfindlich auf diese Art von Einsatz ist, passend wäre. Mit einem mit Motor betriebenem System müssen wir aber sorgfältig prüfen, ob das von der Anlage produzierte Warmwasser in Ihrem Betrieb verwendet werden kann.
Da Sie eine große Menge von Dampf verwenden und verlieren, könnte mann darüber nachdenken, mit der durch den Motor der Dampfkessel erzeugte Energie vorzuwärmen; für andere Einsatzmöglichkeiten von Wasser müsste mann den Produktionszyklus des Unternehmens besser kennen.